Alles oder nichts in der Partie gegen den BSV Phönix Sinzheim

Mit dem Anpfiff um 20:30 Uhr in der Hohberghalle zur Begegnung gegen Sinzheim wird gleichzeitig auch die ultimativ letzte Chance für den HGW eingeläutet, sich für die Meisterrunde zu qualifizieren.

Dazu muss aber der direkte Kontrahent mit mindestens zwei Toren Unterschied bezwungen werden. Für die Gäste bedeutet die Partie am Samstag den Abschluss der Vorrunde und mit der überraschenden

Niederlage am vergangenen Samstag beim TUS Ottenheim ist die fast schon sichere Meisterrunde wieder erheblich in Gefahr geraten. Dementsprechend werden sich die Akteure von Kalman Fenjö ins Zeug legen und

alles in die Bresche werfen was irgend möglich ist. Und dass die Gästemannschaft viel Qualität aufbieten kann, unterstreicht ein Blick auf den Kader von Phönix Sinzheim. Ob Spielmacher Alexander Bossert, ob Yannik Bischoff im Rückraum links, oder Linkshänder Sebastian Melcher, alles Akteure, die eine sehr gute Ausbildung genossen haben und mit zum Besten zählen, was in der Südbaden Liga aufgeboten werden kann. Dazu kommen mit Noah Reck ein weiterer torgefährlicher Spieler, sowie Fabien Winogrodzki am Kreis. Eine Angriffswucht, der sich die HGW Defensive entschlossen und kompakt entgegenstellen muss. Dass Sinzheim nicht unverwundbar ist hat der TUS Ottenheim mit viel Leidenschaft gezeigt.

Diese Leidenschaft müssen auch die Hausherren am Samstag von der ersten Sekunde an zeigen. Und man darf sich in gar keinem Fall in der Anfangsphase einen Ausfall wie am vergangenen Samstag erlauben und damit dem Gegner die Gelegenheit verschaffen, das eigene EGO nochmal zusätzlich aufzupolieren. Es wird für den HGW bestimmt keine einfache Partie, schließlich wollen beide Teams am Ende der Vorrunde den 4. Tabellenrang einnehmen. Das bedeutet aber auch für Sinzheim eine Menge Druck. Wer mit diesem Druck am besten umgehen kann, wird am Ende das Spiel als Sieger beenden. Und will der HGW diese zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen, heißt es, sich in erster Linie auf das eigene Leistungsvermögen zu konzentrieren und sich keinesfalls durch Äußerlichkeiten vom Ziel ablenken zu lassen. Gelingt es dagegen über die eigene Leistung die gegnerischen Spieler nervös zu machen, könnte damit ein großer Schritt Richtung Heimerfolg gemacht sein..

Michael Bohn: „Wir haben ein weiteres Endspiel vor der Brust. Das vergangene Spiel haben wir aufgearbeitet. Wir dürfen uns nicht wieder zu Beginn solch eine Schwächephase erlauben. Wir haben alles selbst in der Hand, diese Chance wollen wir nutzen.“