HGW Hofweier vor immens schwerer Auswärtshürde
SG Kappelwindeck/Steinbach als Prüfstein am Sonntag, 17:00 Uhr

Ein Wochenende Spielpause liegt hinter der Mannschaft von Michael Bohn. Eine Pause zum richtigen Zeitpunkt. Die Akteure brauchten die Zeit, um zu regenerieren, kleinere und auch größere Blessuren zu behandeln. So ist davon auszugehen, dass Hofweier bei der heimstarken SG Kappelwindeck/Steinbach wieder mit komplettem Kader auflaufen kann. Fehlen werden natürlich weiterhin die Langzeit Kranken, Timo Spraul und Patrick Herrmann. Mit der Partie in der renovierten Halle 2 der Sportschule Steinbach muss sich Hofweier nicht nur auf die starken Gastgeber, sondern auch auf das Kleberverbot einstellen. Dabei findet doch am heutigen Freitag im Rahmen der Veranstaltungen zum 60. Jubiläum der Sportschule ein Länderspiel der Juniorennationalmannschaft in gleicher Halle statt. Ein Handball Länderspiel ohne Harz, wer glaubt das denn?

In der Spielzeit 2015/2016 hatte der HGW in gleicher Halle einen Spieltag vor Saisonende die Meisterschaft festgemacht. Auch wenn man das als Positivum im Hinterkopf haben sollte, so ist das heutige Team der SG ungleich stärker einzuschätzen. Zwei Topmannschaften mussten das schon zu ihrem Leidwesen feststellen. Ein Heimsieg gegen die Zweitligareserve der HSG Konstanz, ein Remis gegen den Tabellenführer TUS Schutterwald.
Michael Bohn muss seine Akteure deshalb auf äußerst selbstbewusst auftretende, seit Jahren eingespielte Gastgeber einstellen. Simon Pfliehinger, zuletzt in der A-Jugend bei der SG Ottenheim/Altenheim, ist als Rückkehrer neu dazugekommen und hat sich zuletzt als wichtiger Aktivposten im Team von Trainer Ullrich erwiesen. Spieler wie Johannes Höll oder Fabian Braun haben sich enorm weiter entwickelt und wollen gegen den HGW möglichst eine weitere Sensation erleben. Dazu kommt ein starkes Torhütergespann.
Viel Respekt vor dem Gegner ist deshalb am Sonntag angesagt. Genauso sieht das auch Michael Bohn:“ Das wird ein sehr schweres Spiel für uns werden. Durch die Ergebnisse von Konstanz und Schutterwald sind wir natürlich gewarnt. Wir bereiten uns auf ein aggressives Abwehrverhalten vor. Die Stärke der Hausherren ist das schnelle Umschalten nach Ballgewinn.
Darauf antworten wollen wir mit einem ebenso schnellen Rückzugsverhalten und einer kompakten Defensive.“