HGW wieder einmal in eigener Halle
Gegner am Samstag, 19:30 Uhr in der Hohberghalle, Abstiegskonkurrent SG Heidelsheim/Helmsheim

Nach zwei Auswärtspartien sollte man sich eigentlich freuen beim HGW, dass jetzt wieder ein Heimspiel ansteht. Doch die Freude wird getrübt durch die vielen Negativnachrichten, die in dieser Saison immer wieder auf die Mannschaft um Michael Bohn niederprasseln. Dass bei Marko Bures für Samstag eine kleine Hoffnung besteht, lassen die Gesichtszüge bei den Verantwortlichen des HGW zumindest ein klein wenig aufhellen. Eigentlich hatte man in Hofweier damit gerechnet, dass Timo Spraul zumindest in der Schlussphase der Saison wieder dabei sein kann, doch nach einer Schulteroperation am Dienstag diese Woche steht fest, dass bei ihm für weitere Monate nicht an Handball zu denken ist. Da ist es gut, dass bei Henning Einloth der Heilungsprozess nach seiner Operation an der Patellasehne positiv verläuft.

Da auch mit Luca Barbon und Timo Häß bis Saisonende nicht mehr zu rechnen ist, bleibt die Last der Verantwortung auch am Samstag bei der Rumpftruppe, die sich in den letzten Wochen zwar nie abschlachten lies, aber eben auch keine Erfolgserlebnisse feiern durfte. Mit dem Gegner am Samstag kommt ein direkter Abstiegskonkurrent in die Hohberghalle, dem nach der deutlichen Heimniederlage letztes Wochenende gegen die Reserve aus Konstanz das Abstiegsgespenst genauso schwer im Nacken sitzt, wie den Gastgebern. In der Vorrunde lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der HGW im zweiten Abschnitt mehrfach die Nase vorne hatte, am Ende aber mit einem Treffer den Hausherren die Punkte lassen musste. Die entscheidenden Akteure bei den Gästen aus Bruchsal sind neben Benjamin Boudgoust, auch gegen Konstanz achtfacher Torschütze, Christopher Prestel und Yannik Beer. Doch auf die Abwehr und vor allem auf die Torhüter konnte sich Michael Bohn schon die gesamte Saison verlassen, das unterstreicht ein Blick auf die Gegentore, die der HGW bisher hinnehmen musste. Damit stünde man nämlich im sicheren Mittelfeld. Doch leider ist es selten gelungen, Bälle die über die Defensive erobert wurden, im gleichen Maße beim Gegner im Tor unterzubringen. Für den HGW ist die Partie am Samstag das erste von vier Endspielen in der Hohberghalle. Aber auch bei den Gästen wären Pluspunkte mehr als willkommen. Mit einem spannenden Spiel dürfen die Fans beider Lager sicherlich rechnen.

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