Zum letzten Mal auswärts.
Der HGW muss am Samstag, 19:30 Uhr beim TSV Neuhausen/Filder antreten.

Eigentlich können die Verantwortlichen beim HGW über die neueste Hiobsbotschaft nur noch mit Galgenhumor antworten. Und Galgenhumor war auch angebracht, als am Montag bei Lukas Schade eine Fraktur am Mittelfinger festgestellt wurde, was selbstverständlich das Aus für die noch ausstehenden vier Oberligapartien bedeutet. Zugezogen hatte sich Lukas die Verletzung schon am 20, März bei der Partie in Kornwestheim. Da auch Marko Bures für Neuhausen noch nicht einsatzfähig ist, fehlen Michael Bohn sage und schreibe sechs Akteure von den zwölf Feldspielern, die vor der Saison als Kern der Oberligamannschaft vorgesehen waren. Dazu kommt, dass Sebastian Groh beruflich verhindert sein wird und natürlich Patrick Herrmann nach seiner blauen Karte vom vergangenen Samstag nur zuschauen kann. Acht Spieler aus dem Oberligakader, ein Torhüter, zwei Außen, zwei Kreisläufer und drei Rückraumakteure werden am Samstag versuchen, sich beim Aufstiegsaspiranten einigermaßen achtbar aus der Affäre zu ziehen,ergänzt durch Nachwuchs- oder Spielern der 3. Mannschaft.

Die Gastgeber stehen derzeit auf dem 2. Tabellenplatz, der am Ende der Saison den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga bedeuten würde. Aber gesichert ist dieser Rang noch nicht. Drei bzw. vier Punkte auf die direkten Verfolger bedeuten keinesfalls einen beruhigenden Vorsprung. Hofweier darf deshalb nicht davon ausgehen, dass die Hausherren, die Partie so dahin plätschern lassen. Im Team von Trainer Ralf Bader stehen mehrere Drittliga erfahrene Akteure, unter denen Hannes Grundler noch einmal eine Spitzenstellung einnimmt. Im Vorspiel konnte der HGW sogar mit einer knappen Führung in die Pause gehen, musste danach aber die Überlegenheit von Neuhausen anerkennen. Auch für kommenden Samstag liegt die Favoritenrolle mehr als eindeutig bei den Gastgebern. Der HGW wird nach allem menschlichen Ermessen daran nichts ändern können.

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