HGW erwartet im zweiten Südbaden Derby den TV Sandweier.
Anpfiff, Sonntag, 16:30 Uhr, Hohberghalle

Seit 2011 schon haben die Gäste aus dem Vorort von Baden-Baden ihren Platz in der BWOL. Das zeigt klar, dass es den Verantwortlichen stets gelingt eine starke Mannschaft ins Rennen zu schicken. Längst hat sich Sandweier in der vierthöchsten Klasse etabliert. Mit 19:21 Punkten steht man so gut da wie lange nicht. Diese positive Saisonbilanz soll natürlich auch beim HGW ihre Fortsetzung finden. Michael Bohn geht davon aus, dass Sandweier mit einer offensiven 3:2:1 Abwehr aufwarten wird. Für gegnerische Angreifer ganz schwer zu spielen, da die defensiv Akteure von Trainer Ralf Ludwig auf schnellen Beinen unterwegs sind.

Die rechte Seite von Sandweier mit Jonas Schuster und Clemens Fritz zählt für den HGW Trainer mit zum Besten was die Oberliga auf diesen Positionen zu bieten hat. Aber keine Abwehr darf Simon Bornhäuser und Markus Koch vergessen. Gerade Letzterer arbeitet sich in der Torschützenliste immer weiter nach vorne. Eine Herkulesaufgabe also für die Gastgeber, die dort weitermachen wollen, wo man in Schwäbisch Gmünd aufgehört hat. Mit einer couragierten Leistung gelang es die starken Gastgeber sogar zweitweise in Bedrängnis zu bringen. Außerdem will das HGW Team den treuen Fans zeigen, dass es auch wesentlich besser geht als es der schwache Auftritt gegen die SG Heddesheim im letzten Heimspiel vermuten lassen könnte.
Stand Mittwoch geht der HGW Trainer davon aus, dass am Sonntag David Monschein und Sebastian Groh wieder dabei sein werden. Wie es um die Schulter von Timo Spraul bestellt ist, muss noch abgewartet werden. Fällt er für den Angriff aus, sind die Alternativen für den Rückraum nach dem langfristigen Fehlen von Luca Barbon mehr als begrenzt. Die gleiche Situation stellt sich im Bereich der Abwehr. Hier sind Lukas Schade und Boris Schnak gezwungen über 60 Minuten durch zu spielen. Dass dadurch mit zunehmender Spieldauer die Beine schwerer werden ist, der Stabilität in der Defensive selbstverständlich wenig zuträglich.
Beim HGW geht man davon aus, dass das Derby viele Handballfans aus der Region in die Hohberghalle locken wird. Die Besucher sollten sich deshalb frühzeitiger als gewohnt auf den Weg machen. Auf der westlichen Seite im Laugasserfeld ist durch die Gemeinde ein halbseitiges absolutes Halteverbot eingerichtet.

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