HGW bleibt in der Erfolgsspur
31:28 (15:15) über den TV St. Georgen.
Zwei Dinge waren bemerkenswert am Samstag in der Hohberghalle. Das Team des Aufsteigers spielte einen tollen und schnellen Handball mit starken Schützen aus der Halbdistanz, wenn die Abwehr die Angreifer unbehelligt lässt. Und die Akteure von Jürgen Herr verstanden zu kämpfen in der Defensive, Gegner anspringen, körperliche Attacken, Reißfestigkeit testen bei den Trikots, alles wurde bis zum Exzess ausgelotet, weil das Schirigespann ein seltsames Verständnis an den Tag legte, was das Verhalten zum Gegner betraf. Zusammen mit der offensiven Abwehrarbeit der Gäste waren das die Komponenten, die den HGW fast aus der Bahn warfen. So entwickelte sich über die gesamte Spielzeit ein Schlagabtausch, der die Fans beider Lager begeisterte. Letztendlich waren es individuelle Vorteile einzelner HGW Akteure, die die Partie zu Gunsten der Gastgeber entschieden. Stefan See hielt in der Anfangsphase mit seinen Treffern den Kontakt, Florian und Michael Herzog setzten überraschende Akzente im zweiten Spielabschnitt, Luca Barbon mit drei Gewaltaktionen in der Schlussphase und Florian Langenbach mit äußerst wichtigen Paraden zum richtigen Zeitpunkt. Beim Gegner ragten Lukas und Paul Assfalg sowie Manuel Bürk als erfolgreiche Schützen heraus.

Schon nach wenigen Minuten war offensichtlich, dass der TV St Georgen nicht im Vorbeigehen zu bezwingen sein würde. Bis zur 10. Minute sahen sich die Hausherren stets im Hintertreffen. Die erste Führung zum 7:6 durch Michael Herzog. Doch der HGW fand sowohl in Angriff als auch Abwehr nicht zur notwendigen Souveränität. Die Folge war das 8:10 in der 16. Minute. Beim 10:11 die letzte Führung für den Gast in der Partie. Doch bangen mussten die HGW Fans bis zum Schlusspfiff. Trotz einer vier Tore Führung beim 22:18 und 23:19 nach 42 Spielminuten gelang es einfach nicht, sich entscheidend abzusetzen. Vielmehr war beim 24:24 wieder alles offen. Erst der Zwischenspurt zum 29:25 in der 56. Minute war eine kleine Befreiung. St. Georgen agierte in der Schlussphase dann zu ungestüm und wenig überlegt, die Intensität der vorangegangen Minuten hatte ihre Spuren hinterlassen. Erleichterung herrschte bei den Hausherren über die schwer erkämpften Heimpunkte. Bis zur nächsten Partie am 05. November bleibt Hofweier nun etwas Zeit sich zu regenerieren. Mit nunmehr fünf Siegen in Folge gehört man zudem zur Spitze in der Südbaden Liga. Die Bilanz von Michael Bohn: „Nur über eine bemerkenswerte kämpferische Leistung im zweiten Spielabschnitt, gelang es, den stärker als erwartet auftretenden Aufsteiger zu bezwingen“

Spielverlauf: 0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 2:3, 3:3, 3:4, 4:4, 4:6, 7:6, 7:8, 8:8, 8:10, 9:10, 9:11, 12:11, 12:12, 13:12, 13:13, 14:13, 14:14, 15:14, 15:15,
17:15, 17:16, 18:16, 18:17, 19:17, 19:18, 22:18, 22:19, 23:19, 23:23, 24:23, 24:24, 27:24, 27:25, 29:25, 29:27, 30:27, 31:27,, 31:28

HGW : N. Nikolic , F. Langenbach , T. Stocker 2, F. Herzog 7, L. Barbon 3 , B. Schnak 2 , D. Monschein 3 , L. Schade, M. Herzog 8/3, S. See 5, M. Bures n.e., S. Gieringer , M. Blasius 1 , T. Häß
Gelbe Karte: (B. Schnak, M. Blasius), 2-min: (B. Schnak, L. Schade, M. Herzog, S. Gieringer) Disqualifikation: L. Schade
TV St. Georgen: J. Erdrich, J. Kaltenbach, T. Assfalg 1, L. Holzmann 5/1, P. Assfalg 1, D. Vetter, J. Holzmann 1, J. Linhard 2, J. Herrmann, P. Assfalg 7/1, T. Schwer, S. Lerner 4, J. Walter, M. Bürk 7,
Gelbe Karte: (L. Holzmann, S. Lerner ) 2-min: (. Assfalg 2*, L. Holzmann, J. Holzmann, J. Herrmann, P. Assfalg),

Schiedsrichter: Uwe Wunsch, Klaus Frietsch, TV Sandweier

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