Der TV Willstätt revanchiert sich.
Beim 26:31 (10:14) zeigt Willstätt eine starke Partie
Zwei Punkte gegen den Abstieg war die Vorgabe bei beiden Mannschaften am Freitag und mit dem Sieg in der Hohberghalle hat das Team von Dragan Markovic diese Vorgabe erfüllt und sich den Klassenerhalt so gut wie gesichert. Beim HGW stattdessen steht jetzt definitiv fest, dass die Spielklasse in der kommenden Saison wieder Südbaden Liga heißen wird. Vor ca. 600 Besuchern zeigten die Gäste eines ihrer besseren Spiele. Auf den Punkt voll fokussiert wirbelten sie die HGW Abwehr in den Anfangsminuten nach Belieben durcheinander. Dass dabei der körperliche Unterschied einen wesentlichen Anteil hatte, zeigte sich ganz deutlich an der Person von Christian Skusa, der sich mit seinen Händen in Höhen bewegt, zu denen nur ganz wenige HGW Akteure Zugang haben.

Skusa zeigte eine ganz starke Partie und lies Abwehr und Torwart keine Chance. Neben ihm unterstrich Kristian Eskericic seine Klasse. Es dauerte seine Zeit, bis die Gastgeber ins Spiel fanden. Aber trotz Zwischenständen von 3:5 und 5:6 ließ sich Willstätt unter der Regie von Trainersohn Dane Markovic nicht von der Spur abbringen. Die Hausherren brachten einfach nicht genug Durchschlagskraft auf die Platte, um die Gäste wirklich in Bedrängnis zu bringen. Das zeigte sich bei zwei vergebenen Strafwürfen und weiteren misslungenen Abschlüssen. Beim Pausenstand von 10:14 hatte man kaum das Gefühl, dass Willstätt die Punkte nicht mitnehmen würde. Doch aus den Kabinen kam Hofweier merklich konzentrierter. Der Gast schien total von der Rolle und Maximilian Schulz und Sebastian Groh, sowie zweimal Stefan See glichen zum 14:14 in der 36. Minute aus. In der folgenden Auszeit fand Dragan Markovic wohl die richtigen Worte. Seine Spieler drückten fortan der Begegnung wieder ihren Stempel auf. Beim 19:24 nach 47 Minuten sprach wieder alles für die Mannschaft aus dem Hanauerland. Auf mehr als vier Tore ließ man Hofweier auch nicht mehr herankommen und feierte am Ende einen ungefährdeten Auswärtssieg.
Es ist nicht so, dass die Mannschaft von Michael Bohn schlecht gespielt hätte. Tim Stocker setzte mehrfach gekonnt Sebastian Groh und Boris Schnak am Kreis ein. Stefan See und auch Maximilian Schulz erwiesen sich als gutes Duo und auch von den Außen kam viel Druck. Aber insgesamt war von der personellen Zusammensetzung her einfach nicht mehr möglich. Den Handballfans boten beide Teams trotzdem eine gute Oberligapartie, mit Willstätt als verdientem Sieger.
Für den HGW stehen jetzt noch zwei Heimspiele gegen Herrenberg und Söflingen an.

Spielverlauf: 0:2, 1:2, 1:4,2:4, 2:5, 3:5, 3:6, 5:6, 5:10, 6:10, 6:11, 7:11, 7:12, 9:12, 9:14, 10:14,
14:14, 14:15, 15:15, 15:18, 16:18, 16:20, 17:20, 17:21, 18:21, 18:22, 19:22, 19:24, 20:24, 20:26, 22:26, 22:27, 23:27, 23:29, 25:29, 25:31, 26:31,

HGW : N. Nikolic, M. Roche , T. Stocker 1, F. Wildt, R. Einloth 1 , L. Groh , B. Schnak 2 , D. Monschein 2, L. Schade 1, M. Schulz 5, S. See 7/3, S. Groh 3, M. Bures 4
Gelbe Karte: (M. Schulz, S. See, M. Bures), 2-min: (B. Schnak 2*, D. Monschein,L. Schade 2*,M. Schulz, S. See)
TSV Willstätt: G. Zölle, T. Matsumoto 1, D. Markovic 2/1, D. Gross, K. Ito, M. Djuricin, D. Dodig 4, A. L. Halmagyi-Filip, K. Eskericic 8/2, C. Skusa 10, M. Schlampp 3, F. K. Krzystof, A. Hoyer, R. Jankowski 3/1,
Gelbe Karte: (D. Markovic, D. Dodig, C. Skusa) 2-min: (T. Matsumoto, D. Markovic, A. L. Halmagyi-Filip, C. Skusa 2*)

Schiedsrichter: A. Kolbach, S. Oestringer (HSG St. Leon/Reilingen)

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