HGW muss mit Unentschieden zufrieden sein.

27:27 (13:12) wird beiden Teams gerecht.

 

Der schmale Kader beim HGW erweist sich mehr und mehr als Achillesferse. So auch am Samstag in der Rheintalhalle in Sandweier. Tim Stocker und Eike Neff mussten krankheits- und verletzungsbedingt passen. Dadurch fehlten der etatmäßige Regisseur und die Geschlossenheit im Abwehrverband. Da muss dann trotz Rippenprellung erneut Cedrik Lauppe ran, obwohl auch er dringend der Schonung bedürfte. Wenn dann noch Mike Bächle in der Anfangsphase der Partie umknickt und erst im zweiten Spielabschnitt sporadisch wieder zum Einsatz kommen kann, sind das zu viele offene Baustellen, die einfach nicht mehr konsequent geschlossen werden können und von einem guten Gegner dann auch schonungslos offenbart werden.  Und die Gastgeber erwiesen sich als guten Gegner. Zwar fehlte der Haupttorschütze Simon Bornhäuser, doch gleichwertiger „Ersatz“ kam aus der Oberligamannschaft mit dem achtfachen Torschützen Maximilian Strüwing. Michael Bohn war gezwungen die Leistungsträger nahezu 60 Minuten durchspielen zu lassen. Fehlende Regeneration gleich nachlassende Konzentration. Die Folge, höhere Fehlerzahl, Ungenauigkeit beim Abschluss, achtmal das Aluminium getroffen und bei der 19:20 Führung in der 45. Minute zwei Gegenstöße vergeben.  Die Hausherren agierten wie erwartet mit einer aggressiven 3:2:1 Abwehrformation, aus der heraus sich dann schnelle Angriffe entwickelten. Insgesamt zeigte der Aufsteiger eine sehr gute Leistung und bestätigte damit seinen Trainer, dass seine Mannschaft an einem guten Tag jeden Gegner schlagen kann.

Über die gesamte Spielzeit gelang es keiner Mannschaft sich einen entscheidenden Vorteil zu erspielen. Die Führungen wechselten mehrfach. Zwar gelang dem TVS gleich nach der Pause ein drei Tore Vorsprung zum 16:13 und 17:14, doch der HGW konterte und übernahm zwischen der 44. und 54. Minute die Führung. Hochspannung dann in der Schlussminute. 25:24 durch Luca Habele 62 Sekunden vor dem Ende. In den Schlusssekunden das 25:25 für Hofweier.

Herausragend bei den Einheimischen, Maik Holfelder und Maximilian Strüwing mit zusammen 14 Treffern. Bei Hofweier zeigten beide Torhüter, Dominik Merz in der ersten Hälfte, Mark Herbert nach der Pause, eine starke Leistung. Bestechend erneut David Knezovic, der mit seinem zehnten Treffer drei Sekunden vor dem Ende den Ausgleich erzielte. Ebenfalls hervorzuheben Adrian Volk, auf links Außen und der Mittelposition spielend. Jetzt ist für Michael Bohn und seine Akteure erstmal ein Wochenende spielfrei. Hoffen wir, dass es dann am 24. Oktober auch weitergehen kann. Für die Kreativität der politischen Entscheidungsträger im Finden immer  einschneidender Beschränkungen gibt es ja wohl keine Grenzen.

Der HGW Trainer zum Spiel: „Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden. Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten alles gegeben. Um das Spiel zu drehen haben uns die Alternativen gefehlt. Mark Herbert hat 10 Sekunden vor Schluss eine Großchance von Sandweier vereitelt und uns damit die Möglichkeit zum Ausgleich gegeben. Das Spiel litt leider unter einer ganz schwachen Schiedsrichterleistung. Wobei sich die zahlreichen Fehlentscheidungen auf beide Mannschaften verteilt haben.“

 

Spielfilm: 0:1, 2:1, 2:2, 3:2, 3:4, 6:4, 6:6, 7:6, 7:7, 8:7, 8:9, 10:9, 10:10, 12:10, 12:11, 13:11, 13:12,

15:12, 15:13, 16:13, 16:14, 17:14, 17:17, 18:17, 18:18, 19:18, 19:20, 21:20, 21:22, 22:22, 22:23, 24:23, 24:24, 25:24, 25:25

 

TVS Baden-Baden 2: Jörgen Armbrüster, Alexander Maug, Luca Hable 3, Maximilian Kuypers, Markus Raster, Maik Holfelder 6, Maximilian Strüwing 8 1/1, Felix Merkel, Daniel Grimm 3, Paul Ewald, Philip Schulz 3, Marvin Schulz, Xaver Bastian 2, Dirk Walter

A Frank Schulmeister B David Fritz C Fabian Walter D Kai Wilke

2-min: Luca Hable, Maik Holfelder 2*, Daniel Grimm, Philip Schulz 2*

 

HGW Hofweier: Fabian Wildt, Timo Spraul, Timo Häß 1, Marcel Blasius 1, Lukas Schade 2, Mark Herbert, Philipp Isenmann 1, Mike Bächle 2, 22 Dominik Merz, David Knezovic 10 4/4, Cedrik Lauppe 2, Adrian Volk 6,

A Michael Gengenbacher B Michael Bohn, C Daniela Hesse D Manuel Schaub

2 min: Timo Spraul, Lukas Schade, Mike Bächle, Adrian Volk,